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Der Verabschiedungsreigen ist eröffnet!

So misslich es ist, dass die letzten Arbeitsmonate von Heinz Bäßler in die Corona-Zeit fielen – dieser Umstand bot doch den kleinen Vorteil, dass mehrere, gezielte Verabschiedungszeremonien notwendig wurden! Den Auftakt machte der Abschied in der letzten Kirchenvorstandssitzung am 23. Juni. Der Tagesordnungspunkt „Andacht“ wurde kurzer Hand um ein bewegendes Abschiedsresümee durch Pfarrer Bäßler erweitert, dazu lud er uns frei nach dem Wort aus dem Prediger Salomo zu Essen und Trinken ein: „Da erkannte ich, dass es nichts Besseres gibt, als sich zu freuen und sich gütlich zu tun. Aber auch, dass jeder Mensch isst und trinkt und Gutes sieht bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“ Als hätte der Kirchenvorstand geahnt, dass Pfarrer Bäßler sich mit diesem Thema beschäftigen würde, gab es als kleines Abschiedsgeschenk einen Kräutergarten, bei dem jedes Töpfchen gewissermaßen von einem KV-Mitglied stammte. Die nächste Abschiedsstation folgte am 28. Juni, zunächst der letzte reguläre Gottesdienst mit Heinz Bäßler, mit toller Musik, einer bewegenden Predigt, mit Lachen und Weinen – wie es sich für solch einen besonderen Gottesdienst gehört! Von den haupt- und ehrenamtlichen Kollegen verabschiedete unser Pfarrer sich dann am selben Tag um die Mittagszeit in der Kirche. Bei dieser Gelegenheit nahm Dekanin Karola Schürrle auch die nötige Entpflichtung vor. Heinz Bäßler machte seinen Abschied aus der Gemeinde durch das Ablegen von Talar und Stola deutlich. Mit Abstand wurde da gesegnet, so manches Geschenk überreicht und vorsichtig auf die neuen Wege angestoßen. Weiter geht es dann am 4. Oktober mit dem „richtigen“ Abschied – merken Sie sich diesen Termin vor!

Bild: Klaus Waldmann