Familiengottesdienst taucht in die Welt der Märchen ein

FamGo-MaerchenJa, was ist das? 
Diese Tür hat keine Klinke und kein Schloss? 
Wie ist sie zu öffnen und wohin führt sie? 

Darüber staunten die Teilnehmer des Familiengottesdienstes im Mai und fanden gemeinsam mit Herbert heraus, was hinter dieser Tür liegt: die Welt der Märchen und Geschichten. In diesem Jahr wird in jedem Familiengottesdienst ein Märchen zum Thema werden. Ganz bekannte Märchen sind dabei, wie „Die Sterntaler“ im Mai, aber auch ganz unbekannte Geschichten, die jedoch ebenso zum Nachdenken über Gott und die Welt anregen.

Herbert ist gespannt – ob er wohl auch einmal wieder eine Prinzessin finden wird…? Herzliche Einladung zu den Familiengottesdiensten mit dem neuen Jahresthema, das sicher für Groß und Klein interessant werden wird!

Euer Familiengottesdienst-Team mit Herbert
Gut erreichbar unter dieser Email- Adresse:
familiengottesdienst@bruck-evangelisch.de

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Bilder von Bärbel Lenk

Die nachfolgenden Aufnahmen aus und um die Kirche stammen von Bärbel Lenk .
Herzlichen Dank für die Bereitstellung und die Nutzung dieser schönen Fotos.         

Die Bilder unterliegen der CC Lizenz   BY-NC-ND                                                            
                                                                                                                        

 

An(ge)dacht Mai 2021

Pursche_TalarMit folgenden Gedanken grüßt Sie
Pfrin. Imke Pursche

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir. (Apg 17,27)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wüssten Sie aus dem Stegreif, wo Sie am Montag vergangener Woche um 11:43 Uhr genau gewesen sind? Die Corona-Pandemie hat unseren Tagesablauf zwar stark eingeschränkt, aber wo genau wir uns in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten aufgehalten haben, was wir genau getan haben, wie wir dabei ausgesehen haben – das dürfte doch in vielen Fällen schwer zu rekonstruieren sein. In meinem Fall ist das an einem Montag im April um 11:43 Uhr anders. Jemand weiß ganz genau, was ich an diesem Tag, in dieser Minute getan habe: der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg, denn ich bin um 6 km/h zu schnell gefahren! Auf dem Papier steht zwar „Zeugenbefragung“, aber da müssen keine Zeugen eindringlich befragt werden. Das Foto zeigt eindeutig mich, der Blitzer hat mich gut erwischt, das erste Mal in meinem Leben. Ja, das ist ein unstrittiger Beweis. Wenn das doch mit Gott auch so einfach wäre! Mit Gottesbeweisen ist das so eine Sache, das wurde in Mittelalter und Beginn der Neuzeit zur Genüge versucht. Aber letztlich beweisen lässt dieser Gott sich einfach nicht. Der Monatsspruch für den Monat Juli stammt von Paulus: „Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns“, behauptet Paulus. Und weiter: „Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ Tja, das sagt Paulus einfach so. Ein Beweisfoto gibt es davon nicht. Mit unserem Erleben trifft es überdies nicht immer zusammen, immerhin ist hier ja auch von „uns“ die Rede. Aber Gott fühlt sich in solchen Momenten doch alles andere als nah an, wenn wir vor lauter Sorgen nicht wissen, wie wir den nächsten Tag überstehen sollen. Wenn wir uns vor der Nacht fürchten, weil wir ahnen, dass der Schlaf kein guter sein wird, sondern im Gegenteil schlimme Bilder von Erlebtem oder Befürchtetem uns zum Alptraum werden. Wenn wir allein unsere Tage verleben müssen, isoliert von Menschen, die uns guttun, unserer geliebten Gewohnheiten und Beschäftigungen beraubt. Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns? – dieses Beweisfoto hätten wir dann vielleicht gerne!
Aber in diesem Fall scheitert die Beweisaufnahme wohl zunächst eher an einem formalen Hindernis: Gott ist zu groß, als dass er auf ein Blitzerfoto passen würde. Anders gesagt: Gott ist für unseren Verstand, auch für unser Herz zu groß, so nah er auch sein mag. Fassen, begreifen, beweisen können wir ihn einfach nicht. Auf dem Foto von uns und Gott, das zeigt, auf welche Weise er bei uns ist, wäre bildlich gesprochen immer nur ein Teil von Gott zu sehen, von dem kein Mensch auf das Gesamtbild schließen könnte.
Doch auf andere Weise blitzt Gott in unserer Welt auf, zu seiner Existenz lohnt es sich, Zeugen zu befragen. Paulus ist auf seine Weise so ein Zeuge. Denn er erlebt es so: „In ihm leben, weben und sind wir.“ Unsere gesamte Heilige Schrift kann uns zur Zeugin werden, ebenso die Glaubenserfahrungen unserer Mitmenschen heute, an denen wir uns festhalten können. Und auf den Blitzerfotos unserer Welt ist zwar nicht Gott selbst in seinem Handeln zu sehen. Wohl aber das Ergebnis seines Tuns, was uns vielleicht jäh in einem Moment der Wahrheit als sein Werk aufblitzt: Wie der erste Sonnenstrahl frühmorgens durch die Nebel über dem Regnitzgrund bricht. Die Nachricht, dass ein lieber Mensch doch gesund geworden ist und wieder am Leben teilnehmen kann. Das erste freundliche Wort eines Menschen, mit dem wir vielleicht länger im Streit haben leben müssen.
Nein, beweisen können wir Gott in unserer Welt nicht, er lässt sich durch keinen Blitzer einfangen. Aber wir können mit offenen Augen durch die Welt gehen um wahrzunehmen, wo etwas von Gott in unserem Leben aufblitzt. Und wir können uns an Zeugen festhalten, wie an Paulus: „Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“

KV – Splitter Mai 2021

Bildrechte ELKB

Im März und im April traf sich der Kirchenvorstand abermals per Zoom.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es zum Thema „Fröbelstraße“: Es konnte eine Aufteilung des Rückzahlungsbetrags der Stadt zwischen Gesamtkirchengemeinde und Kirchengemeinde Bruck erreicht werden, die dem damals von Bruck eingebrachten Vermögen gerecht wird. Eine Arbeitsgruppe aus Wolfgang Knitl, Horst Steckert, Wolfgang Schleifer und den beiden Pfarrerinnen konnte sich mit Vertretern der Gesamtkirchengemeinde, Dekan Huschke und Michael Székely, im April erstmals zusammen setzen. In diesem ergebnisoffenen Gespräch wurde deutlich, wie beide Seiten zu ihren Vorstellungen gekommen waren. Der Rückzahlungsbetrag der Stadt wird zu rund 70% der Kirchengemeinde Bruck zu Gute kommen. Ein großer Dank geht an die Mitglieder der Arbeitsgruppe – das war hervorragende Teamarbeit!

Die Renovierung des Pfarrhauses und der Pfarrscheune schreitet nun voran. Anfang Juni kann wahrscheinlich das Pfarrhaus bezogen werden. Jedoch das Pfarramt verbleibt vorerst weiterhin im Kantorat, da die Pfarrscheune noch nicht fertig saniert ist.

–> weitere KV-Splitter

Gottesdienst zu Jubilate – 25. April 2021

 
 
Am dritten Sonntag nach Ostern, dem Sonntag Jubilate
feiern wir Gottesdienst mit besonderer Musik
Cello

 

Von Michael Schellong am Cello hören wir einzelne Stücke aus den drei Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach (Prelude, Sarabande und Bourrées)

Predigt: Pfrin. Imke Pursche

Gottesdienst am 25. April 2021
Beginn: 9:30 Uhr

Der Gottesdienstbesuch ist ohne Anmeldung möglich.
Sicher mit Abstand und Masken

Herzliche Einladung

 

ABGESAGT!! – „Edith Stein – ein Leben mit Umbrüchen“

Da Erlangen am 12.04. die 100er-Inzidenzmarke geknackt hat, muss das Frauenfrühstück am kommenden Samstag, 17. April, leider abgesagt werden. Die Veranstaltung wird nachgeholt, sobald es die Umstände erlauben.

Wir wollen uns am 17. April 2021 endlich wieder zum Frauenfrühstück treffen, natürlich unter Hygieneauflagen. Die nächsten Treffen finden im Haus unterm Kirchturm statt. Da wir uns insgesamt nur zu elft treffen können, ist eine vorherige Anmeldung unter
Tel. 09131 6879160 bzw.
katja.ehmcke@web.de
erforderlich.
Wie gewohnt beginnen wir um 9 Uhr mit einer kurzen Andacht und frühstücken anschließend gemeinsam.
Edith-Stein-FrauenfruestueckDieses Mal wird uns Pfarrerin Walter besuchen und uns die Breslauerin Edith Stein vorstellen.
»Wer sich den Händen des Herrn ganz übergibt, kann vertrauen, dass er sicher geleitet wird.«
Edith Stein war eine deutsche Philosophin, Frauenrechtlerin, Ordensfrau und Heilige der römisch-katholischen Kirche, die sich für die Verständigung zwischen Juden- und Christentum einsetzte. Sie wurde am 12. Oktober 1891 in Breslau geboren und starb mit 50 Jahren am 9. August 1942 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen.
Ihr Geburtstag jährt sich 2021 zum 130. Mal.
Der gemeinsame Vormittag endet um 11 Uhr. Wir freuen uns über neue Gesichter!
Herzlich eingeladen sind alle Frauen, die gerne einen unterhaltsamen Vormittag in netter Gesellschaft verbringen wollen.

Kontakt: Katja Ehmcke