Auch die Chöre proben wieder

Kirchenchor: mittwochs um 20 Uhr
 in der Thomaskirche
 Jugendchor: montags um 17:45 Uhr in unserer Kirche
 St. Peter & Paul
 Kinderchor: mittwochs um 16:15 Uhr im
 Haus unterm Kirchturm
 Gospelchor: montags um 19:30 Uhr in unserer Kirche
   St. Peter & Paul oder im Kirchgarten

Für alle gilt: Bitte Maske tragen bis zum Platz!
Für Schüler gilt: Bitte Formular (gibt es in der Schule) des letzten Corona-Tests mitbringen

Posaunenchorpost im Mai

Seit der zweiten Konfirmation im letzten Herbst und der Probe am darauf folgenden Donnerstag ist der Posaunenchor im Herbst-, Winter- und nun auch Frühjahrsschlaf.
Auch wenn wir hoffen, dass wir in diesem Jahr wieder mit den regelmäßigen Proben beginnen können, wissen wir, dass wir auf zwei wichtige Mitglieder der letzten Jahre verzichten müssen: Doktoranden, die einige Jahre den Chor bereichert haben. Eine ist im letzten Herbst fertig geworden und wohnt schon nicht mehr in Erlangen, einer steht kurz vor dem Abschluss und wird dann weiter ziehen. Da bleibt uns zu sagen: vielen Dank für das gemeinsame Musizieren und alles Gute für den weiteren Weg!

Michael Fuchs

 

Neues vom Kirchenchor im Mai

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen! (Eph. 5, 19)

Liebe Gemeinde,
diese Zeilen schreibe ich am Sonntag „Kantate“, dem vierten Sonntag in der österlichen Freudenzeit, an dem in der evangelischen Kirche im Besonderen der Kirchenmusik und der (Laien-)Chöre gedacht wird, nun zum zweiten Mal ohne dass Posaunen- oder Kirchenchor im Gottesdienst musizieren dürfen, und zum zweiten Mal, dass auch der Gemeinde das Singen im Gottesdienst untersagt ist.
 Gott sei Dank, ist es in unserer Gemeinde die ganzen letzten Monate möglich gewesen, dass eine oder mehrere Personen der Gemeinde die Hoffnung und Freude an unserem Herrn Jesus Christus von der Empore aus zusingen konnten, zuweilen auch durch besondere instrumentale Beiträge. Damit haben wir/sie die wohl wichtige erste Aufforderung aus dem Epheserbrief ausführen können. Allen, die sich hierbei aktiv eingebracht haben, sei auch von meiner Seite ein ganz herzliches Dankeschön gesagt.
 Die zahlreichen, dankbaren Rückmeldungen aus der Gemeinde bestätigen, wie wichtig dieser Dienst ist. Es hat sich während der ganzen Corona-Zeit nicht nur bei uns in der Gemeinde und innerhalb der Kirchen gezeigt, wie wichtig uns allen die Musik und die Kultur im Allgemeinen ist. Eine neue Wertschätzung von Kultur und Kulturschaffenden macht sich bemerkbar. Das nehmen wir Künstler erfreut und dankbar zur Kenntnis.
 Dies lässt auch hoffen, dass vielleicht auch mehr Leute den Gedanken fassen, Musik nicht nur zu konsumieren und zu unterstützen, sondern vielleicht auch selbst aktiv mitzugestalten, wenn denn das Laienmusizieren uneingeschränkt wieder möglich sein wird. Alle Chöre dieser Gemeinde würden sich über neuen „Input“ freuen. Haben Sie keine Scheu mich diesbezüglich persönlich, via eMail oder Telefon anzusprechen. Bis dahin werden ich mich weiterhin bemühen, allein oder mit einigen Gesangsschülern möglichst viele Gottesdienste sängerisch zu begleiten. Auch wird es noch den einen oder anderen Kantatengottesdienst geben.
 Wir denken für diesen Sommer vom 06. bis 12. September wieder einen Kindermusical-Workshop an. Das Programm richtet sich nach der Zahl der angemeldeten Kinder und den Hygieneauflagen. Genaueres wird dann ab dem 06. Juli auf unserer Website zu finden sein. Ab dann ist auch eine Anmeldung der Kinder im Pfarramt möglich.
 Ansonsten bleibt mir nun noch, Sie / Euch auf den zweiten Teil des obigen Bibelverses zu verweisen: Man kann den Gesang und das Lob Gottes auch in seinem Herzen tragen. Wenn einem von außen das Lob Gottes herangetragen wird, ist es ein Schatz dieses Lob im eigenen Herzen weiterblühen zu lassen bis uns in nicht allzu ferner Zukunft auch selbst „der Mund übergeht“ vor Freude.

 Eine hoffnungsfrohe Frühsommerzeit Wünscht
 Ihr/Euer Marco Schneider

Kantatengottesdienst am 14, März 2021 um 9:30 Uhr

 

Kantatengottesdienst zum Sonntag Laetare am 14, März 2021 um 9:30 Uhr in der evang.-luth. Kirche St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck

 

Christoph Graupner, der große Antipode Johann Sebastian Bachs, hatte an seiner Arbeitsstätte am Hofe des Landgrafen von Hessen-Darmstadt immer wieder mit Besetzungsproblemen zu kämpfen, da viele Musiker bei ausbleibendem Lohn heimlich die Residenzstadt verließen. Diesem Umstand verdanken wir eine große Zahl an Besetzungsvarianten der über 1400 überlieferten Kantaten des Barockkomponisten, der eigentlich in Leipzig anstelle von Bach Thomaskantor werden sollte. Nur die Intervention seines Dienstherrn verhinderte den Amtsantritt.

Die Kantate „Jesus geht der Weilt zum Seegen“ GWV 1119/32, ursprünglich zum Sonntag Estomihi 1732 geschrieben, ist eine solche Kantate, die lediglich mit drei Gesangstimmen und Streichern besetzt ist. Sie nimmt das Thema der neuen Perikopen für den Sonntag Lätare wunderbar auf und erklingt in diesem Gottesdienst erstmalig seit der Barockzeit wieder.

 

Die Predigt hält Frau Pfarrerin Anke Walter. Es musizieren Mitglieder des CoroCantiamo, ein Instrumentalensemble mit Prof. Dr. Konrad Klek an der Orgel

Musiker aus Freude gesucht

Gemeindebrief.de -  Grafik: Pfeffer
(c) Gemeindebrief.de

Du übst gerade ein Musikstück, kannst es schon richtig gut und hast keine Gelegenheit, es vor Publikum zu spielen? Sie haben mal ein Instrument gelernt, wollen es eigentlich gerne mal wieder in die Hand nehmen, haben aber keinen Anlass dazu? Wir haben die passende Gelegenheit für Dich und Sie: den Gottesdienst! Es ist schön, wenn im Gottesdienst verschiedene Musik erklingt und sich unterschiedliche Musiker einbringen. Dabei geht es nicht um einen Anspruch auf Professionalität. Unsere Kirchengemeinde lebt schließlich von der Vielfalt unserer Gemeindeglieder und der unterschiedlichen Gaben. Wenn jemand also Lust hat, im Gottesdienst ein kleines Musikstück vorzutragen oder gemeinsam mit der Orgel oder dem Klavier ein Lied zu begleiten, würde sich die Gemeinde sehr freuen. Nehmen Sie bitte mit den Pfarrerinnen Anke Walter und Imke Pursche Kontakt auf, Tel. 63105.

Neues vom Posaunenchor

Seit November sind Auftritte und Proben von Posaunenchören untersagt, kleine Bläsergruppen aber zugelassen.
Deshalb erschien zum Friedhofsgang an Allerheiligen statt des Posaunenchors nur eine Posaune, ebenso zum Gottesdienst am Volkstrauertag. Zu den kurzen Christvespern am Heiligen Abend erklangen – auch dank der Unterstützung durch die Familie von Frau Pfarrerin Walter – sogar mehrere Blechblasinstrumente gemeinsam. Das Posaunenchorjubiläum konnten wir am vierten Advent nicht feiern. Wir hoffen aber, dass wir es in nicht allzu ferner Zukunft nachholen können.

Michael Fuchs