Einen guten Ort finden

„Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir‘ vergelten.“ (Mt. 6,6)

Sicher hatte Jesus nicht unsere aktuelle Situation im Blick, als er das sagte. Aber jetzt, wo wir immer mehr auf unsere eigenen vier Wände beschränkt werden, ermutigt er uns damit, genau das zu tun:
zu beten.
Du kannst damit beginnen, in deiner Wohnung einen guten Ort zu suchen, an dem du Ruhe hast und möglichst wenig abgelenkt wirst durch das, was du hörst oder siehst. Vielleicht ist das nicht einfach,
aber: sei kreativ, du findest sicher etwas.
Du kannst den Platz, den du gefunden hast, noch gestalten: Mit einer Kerze, einem Kreuz, einem Bild, einer Blume, einem Stein…
Das kann aber auch noch in den nächsten Tagen geschehen.
Wenn du soweit bist, dann setz dich hin, schließe die Augen und bete ein Vaterunser – das Gebet, das Jesus seinen Zuhörern und Zuhörerinnen empfiehlt.
Dieser Ort wartet jetzt auf dich, du kannst ihn aufsuchen, wann immer du das möchtest.

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