Kantatengottesdienst am 14, März 2021 um 9:30 Uhr

 

Kantatengottesdienst zum Sonntag Laetare am 14, März 2021 um 9:30 Uhr in der evang.-luth. Kirche St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck

 

Christoph Graupner, der große Antipode Johann Sebastian Bachs, hatte an seiner Arbeitsstätte am Hofe des Landgrafen von Hessen-Darmstadt immer wieder mit Besetzungsproblemen zu kämpfen, da viele Musiker bei ausbleibendem Lohn heimlich die Residenzstadt verließen. Diesem Umstand verdanken wir eine große Zahl an Besetzungsvarianten der über 1400 überlieferten Kantaten des Barockkomponisten, der eigentlich in Leipzig anstelle von Bach Thomaskantor werden sollte. Nur die Intervention seines Dienstherrn verhinderte den Amtsantritt.

Die Kantate „Jesus geht der Weilt zum Seegen“ GWV 1119/32, ursprünglich zum Sonntag Estomihi 1732 geschrieben, ist eine solche Kantate, die lediglich mit drei Gesangstimmen und Streichern besetzt ist. Sie nimmt das Thema der neuen Perikopen für den Sonntag Lätare wunderbar auf und erklingt in diesem Gottesdienst erstmalig seit der Barockzeit wieder.

 

Die Predigt hält Frau Pfarrerin Anke Walter. Es musizieren Mitglieder des CoroCantiamo, ein Instrumentalensemble mit Prof. Dr. Konrad Klek an der Orgel

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